178 Ausgaben und 30 Jahre REPTILIA – und wir haben tatsächlich das im wortwörtlichen Sinn naheliegendste Thema bislang noch gar nicht behandelt: Amphibien in unseren Gärten. Dabei bietet sich für fast …
Viele Amphibien leben in Siedlungen oft heimlich, still und unauffällig. Da sie überwiegend nachtaktiv sind, bleiben sie den meisten Menschen in der Regel verborgen. Oft werden die Tiere erst dann bemerkt, wenn ihre Fortpflanzungszeit beginnt und das charakteristische Quaken ertönt. Erst in diesen Phasen machen sie auf sich aufmerksam und zeigen, dass sie ein fester Bestandteil der urbanen Tierwelt sind.
Amphibien wie Frösche, Kröten oder Molche suchen häufig flache Teiche, Gärten, Feuchtwiesen oder sogar Regenwassersammelbecken als Laich- oder Aufenthaltsorte auf. In dicht bebauten Gebieten werden die Tiere jedoch oft als störend wahrgenommen, obwohl sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zum ökologischen Gleichgewicht leisten, etwa durch die natürliche Regulierung von Insektenpopulationen. Das kommt wiederum auch den dort lebenden Menschen zugute, die Stechmückenpopulationen in der Regel als Plage empfinden.




















