Naturfotos des Jahres 2023

And the winner is … Was für den Film der Oscar, ist für Naturfotografen der Titel „Wildlife Photographer of the Year“. Der Wettbewerb wurde von der BBC ins Leben gerufen, vom weltberühmten Naturkundemuseum in London betreut und 2023 zum 59. Mal durchgeführt. Prämiert werden alljährlich herausragende Bilder in 19 Kategorien. Eingereicht wurden für 2023 ganze 49–957 Fotos aus 95 Ländern, aus denen eine Jury nicht nur die Siegerfotos, sondern ein größeres Portfolio ausgewählt hat. Das Gesamt-Siegerfoto ist dieses Jahr ein atmosphärisches Bild eines urzeitlichen Pfeilschwanzkrebses des französischen Fotografen Laurent Ballesta unter dem Titel „The golden horseshoe“. Fotografiert wurde es in den Gewässern der philippinischen Insel Pangatalan. Aus „unserem“ Interessensbereich sind ebenfalls bemerkenswerte Fotos vertreten. Das Gewinnerfoto im Bereich „Amphibien und Reptilien“ heißt „Das Kaulquappen-Bankett“ und kommt aus Spanien: Juan Jesús Gonzales Ahumada zeigt Erdkröten-Kaulquappen, die ein ertrunkenes Sperlingsküken verputzen und dabei eine bizarre Geometrie von Tod und Leben zeigen. Das …

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24. November 2023
Wildlife Photographer of the Year 2022

Am 11. Oktober wurden in London wieder die besten Naturfotos und -fotografen des Jahres prämiert. Der alljährliche Wettbewerb wird vom Natural History Museum in London ausgeschrieben. Die Gewinner werden aus 19 Kategorien ausgewählt, die die Natur in ihrer ganzen Vielfalt beleuchten. 38.575 Beiträge aus 93 Ländern wurden anonym einer internationalen Expertenjury vorgelegt, die die Bilder nach Originalität, Aussagekraft, technischer Qualität und ethischer Praxis bewertet hat. Dr. Doug Gurr, Direktor des Natural History Museum, sagte dazu: „Naturfotografen bieten uns unvergessliche Einblicke in das Leben wild lebender Tierarten, indem sie ungesehene Details und faszinierende Verhaltensweisen zeigen; sie berichten aber auch an vorderster Front über die Klima- und Biodiversitätskrise. Diese Bilder zeigen die Ehrfurcht vor und die Wertschätzung für die Natur und unterstreichen die dringende Notwendigkeit, Maßnahmen zu ihrem Schutz zu ergreifen“. Der Hauptpreis „Wildlife Photographer of the Year 2022“ ging an die US-Amerikanerin Karine Aigner. Ihr Bild aus der Kategorie „Verhalten – …

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25. November 2022
Wildlife Photographer of the Year

Zum 61. Mal wurden in diesem Oktober in London die „Wildlife Photographer of the Year Awards“ verliehen, die wohl rennomiertesten Auszeichnungen in der Naturfotografie. Der Wettbewerb wurde vom Natural History Museum in London entwickelt und wird alljährlich von ihm durchgeführt. Unter zehntausenden Teilnehmern, darunter Amateure und Profis, junge Nachwuchstalente und anerkannte Fotografen, werden Aufnahmen in unterschiedlichen Kategorien ausgewählt und der Naturfotograf des Jahres sowie sein junges Pendant ausgezeichnet. In der Kategorie „Reptilien und Amphibien“ gewann die beeindruckende Aufnahme „Frolicking Frogs“ des französischen Fotografen Quentin Martinez, aufgenommen am Kaw Mountain in Französisch-Guayana. Bei Dauerregen folgte Quentin einem überfluteten Weg zu einem temporären Tümpel auf einer Waldlichtung. Er nahm diese Szene mit einem Weitwinkelobjektiv auf und verwendete einen diffusen Blitz, der die Frösche nicht störte, um ihren metallischen Glanz hervorzuheben. Um Partner anzulocken, stoßen die kleinen Laubfrösche kurze, schrille Rufe aus. Sie versammeln sich in großer Zahl, aber das spektakuläre Brutereignis dauert …

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28. November 2025

Tierfotos des Jahres 2020

27. November 2020

Der vom berühmten Natural History Museum in London seit nunmehr 30 Jahren ausgerufene Wettbewerb zum „Wildlife Photographer of the Year“ zieht alljährlich Tausende der besten Naturfotografen an, um in inzwischen 19 Kategorien um den Preis für das beste Foto zu konkurrieren. Die Preisverleihung fand am 13. Oktober 2020 im Museum statt – ganz im Zeichen der (Corona-) Zeit diesmal mit einer im Livestream übertragenen Veranstaltung. Gewonnen hat der Russe Sergey Gorshkov mit einem eindrucksvollen Bild eines Sibirischen Tigers, der eine Mandschurische Tanne „umarmt“, um so sein Revier zu markieren. Aber auch aus unserem Bereich haben es wieder einige sehenswerte Bilder unter die „Top 100“ geschafft, die übrigens auch immer in einer großen Ausstellung im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu sehen sind – ab dem 28. November (bzw. ab der folgenden Post-Lockdown-Wiedereröffnung) werden die Fotos dort im großen Format wie in einer Galerie eindrucksvoll in Szene gesetzt präsentiert. Für Zoobesucher ist …

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