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Boas zählen zu den Evergreens der Terraristik. Heute gelingt sogar die Nachzucht solcher Spezies, die sich bis vor einiger Zeit nicht einmal langfristig halten ließen. Auch die Erhaltungszucht bedrohter Arten und Unterarten gewinnt an Bedeutung. von Kriton Kunz

Boa constrictor ist wohl der einzige wissenschaftliche Name einer Schlange überhaupt, der selbst Laien ein Begriff ist. Er steht im Mainstream schon immer stellvertretend für Exotik, Gefahr aus dem Hinterhalt, eine „Würgeschlange“ mit gewaltiger Kraft – ein sehr schräges Bild dieser Art und ihrer Boa-Verwandtschaft, das sich da im öffentlichen Bewusstsein etabliert hat.

Tatsächlich sind Boas eine äußerst vielfältige, hochinteressante Schlangengruppe. Lange Zeit war ihre Grob-Systematik sehr stabil: Es gab die Familie der Riesenschlangen mit den Unterfamilien der Pythons und der Boas. Eine solche gemeinsame Familie existiert heute jedoch nicht mehr, sondern es wurden zwei Überfamilien aufgestellt, nämlich die Pythonoidea im weiteren Sinne und die Booidea. Zu Ersteren zählen die Familien der Pythonidae (Pythons), die Loxocemidae (Spitzkopfpythons) und die Xenopeltidae (Regenbogen-Erdschlangen).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 145