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Die Maya-Ruinen auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Für Reptilienfreunde bieten sie aber noch einen weiteren Grund zum Staunen: Große, prächtige Schwarzleguane leben hier in erstaunlicher Menge und Furchtlosigkeit. Ein doppelt lohnendes Reiseziel also! von Manfred Rogner

Als ich seinerzeit das erste Mal die beeindruckenden Stätten der Mayas auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán besuchte, ging es mir in erster Linie darum, die ungefähr 90 km von Mérida befindliche Anlage Chichén Itzá kennen zu lernen. Bei ihr handelt es sich nämlich um eine der größten und am besten erhaltenen Ruinen des Landes.  Nicht umsonst ist sie auch die meistbesuchte Stätte der alten Maya- und späteren Tolteken-Kultur. Von Cancún aus dauert die Anfahrt etwa zwei Stunden.

Im Jahr 1988 wurde die eindrucksvolle Anlage von Chichén Itzá zum Weltkulturerbe erhoben. Bereits zuvor hatte man sie liebevoll restauriert, sodass sie ein Touristenmagnet wurde. Zahlreiche Busse kommen dort jeden Morgen vollgepackt mit Touristen an. Man sollte viel Zeit mitbringen, da das Gelände insgesamt sehr interessant ist und man dort einen ganzen Tag locker verbringen kann. Mit etwas Glück kann man unter anderem eine Gruppe halsbrecherischer Artisten dabei beobachten, wie sie sich angeseilt von der Spitze eines Pfahls stürzen und dabei um jenen kreisend zum Boden gelangen. Neben der großen Pyramide von Kukulkán sind auch der Convento de las Monjas, der Kriegertempel sowie El Grupo de las Mil Columnas und vor allem das Observatorium beeindruckend. Zu den echten Highlights für Terrarianer gehören aber auch die großen Leguane, die sich längst an die Touristenhorden gewöhnt haben.  Aber kommen wir zuerst einmal auf die eigentliche Anlage zurück.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 136