Text und Fotos von Werner & Yvonne Lantermann

Auf Sardinien lebt eine etablierte Population der Breitrandschildkröte. Die Tiere können gut beobachtet werden, scheinen allerdings häufig bei Unfällen mit Autos zu Schaden zu kommen. Auch andere Faktoren setzen den Tieren zu.

von Sascha Pawlowski

Weitweit erstreckt sich das Vorkommen der verschiedenen Meeresschildkrötenarten von den tropischen Meeren bis in die gemäßigten Breiten (IVERSON 1992).

von Petr Velensky

Die Steppenschildkröte (Agrionemys horsfieldii) ist eine ökologisch überaus plastische Art, die ein breites Spektrum von Biotopen in der zentralasiatischen Region bewohnt.

von Hans-Volker Karl

Schon in der chinesischen Mythologie wird die Schildkröte (? gui) mit einem langen Leben, Beständigkeit, Unwandelbarkeit oder dem kosmischen Geheimnis in Verbindung gebracht und ist eines der vier Wundertiere.

von Hans - Dieter Philippen

Die Schmuck-Dosenschildkröte (Terrapene ornata) gehört aufgrund ihrer Größe und der Zeichnung zu den attraktivsten Mitgliedern der Gattung Terrapene. 1857 wurde sie durch den Zoologen Agassiz als „Cistudo ornata“ beschrieben.

von Henk Zwartepoorte

Nach fast 25 Jahren der Organisation der Zuchtbücher / Zuchtprogramme im privaten herpetologischen Sektor steigt die ESF (European Studbook Foundation, Europäische Zuchtbuch-Stiftung) jetzt in einen Prozess hin zu größerer Professionalität ein. Einige neue Entwicklungen in den Jahren 2012 und 2013 waren u. a. die Erstellung und Präsentation einer neuen Website, eines Banners für den Einsatz bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen, von Flyern in vier Sprachen und die Umsetzung einer Absichts- und Kooperationserklärung mit der Europäischen Zoo-Gemeinschaft (EAZA).

von Susanne Vogel

Seit Sommer 1991 leben bei mir zwei Köhlerschildkröten (Chelonoidis carbonaria). Es sind wunderschöne Tiere, lebhaft, interessiert und kraftvoll. Da sie aus Brasilien stammen, halten sie keine Winterruhe, sondern bewohnen zur kalten Jahreszeit ein 1,5 x 3,0 m großes Gehege in einem Kellerraum.

Eine faszinierende, in der Terraristik sehr seltene Schildkröte

 

von Hans - Dieter Philippen

Die Rotkopf-Schienenschildkröte (Podocnemis erythrocephalaSpix, 1824) besticht durch ihren namensgebenden, leuchtend roten Kopf und dessen starken Farbkontrast zum dunklen, fast schwärzlichen Panzer. In menschlicher Obhut ist die Art heutzutage relativ selten anzutreffen, zumindest hier in Europa. Das war einmal ganz anders. In den 60er- und 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde diese Art, zusammen mit den Schwesterarten Arrau- und Riesen-Schienenschildkröte (P. unifilis und P. expansa), jährlich zu Tausenden importiert (Cornelissen 1974). Sie hatten damals einen ähnlichen Stellenwert wie wenig später die Rotwangen-Schmuckschildkröten (Trachemys scripta elegans).

von Herbert Meier

Die Rotkopf-Schienenschildkröte (Podocnemis erythrocephala) ist unter den Podocnemididae die kleinste Form, wird aber immer noch bis zu 32 cm groß. Dabei ist sie jedoch weniger massig als andere gleich große Schienenschildkröten. Podocnemis erythrocephala ist weitestgehend einfarbig dunkelbraun gefärbt, lediglich der Kopf ist leuchtend rot, wie es der deutsche Name und auch das wissenschaftliche Artepitheton schon andeuten: griech. erythros = rot; cephalon = Kopf.

von Sascha Pawlowski

Im Gegensatz zu Nordamerika kommen in Europa lediglich fünf verschiedene Wasserschildkrötenarten vor (Iverson & College 1992). Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)ist davon die am weitesten verbreitete Art und kommt lokal in zahlreichen Unterarten vor (Fritz et al. 1998).