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Das aktuelle Heft

Titelthema
Balearen
Haltung und Zucht
Schlangenhalsschildkröten
Porträt
Elseya rhodini
Titelthema
Mallorca

von Jonathan González, Jordi Ribó & Vicente Sancho

Die Insel Menorca wurde im Jahr 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Ziel dieser Maßnahme ist es, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Fortschritt und Umweltschutz gemäß dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung zu schaffen.
Alle Biosphärenreservate müssen ein Programm für Mensch und Umwelt erarbeiten und fortführen. Die UNESCO nennt diese Programme „Man and the Biosphere“ (MaB).
Im Jahr 2015 wurde im Rahmen des MaB-Programms auch das Biosphären-Überwachungssystem BRIM (Biosphere Reserve Integrated Monitoring) eingerichtet, mit dem zunächst möglichst genaue Daten über die Entwicklung der biologischen Vielfalt erfasst werden sollen, die in der Folge als Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung für Steuerungsmaßnahmen dienen können.

von Beate Pfau

Zu den Balearischen Inseln zählen die fünf bewohnten Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera – sowie 146 kleine, unbewohnte Eilande. Entstanden ist die Inselgruppe aus einem Gebirge, zu dem auch die heutigen Alpen, Pyrenäen und sogar die Berge Nordafrikas gehören.

von Enrico Büttner

Mit ihrem ausgesprochen langen Hals sind die indoaustralischen Schlangenhalsschildkröten der Gattung Chelodina beeindruckende Tiere. Die dankbaren Pfleglinge werden erfolgreich gehalten und regelmäßig in Menschenobhut vermehrt. Neben Klassikern der Terraristik wie der Gewöhnlichen Schlangenhalsschildkröte (C. longicollis) oder McCords Schlangenhalsschildkröte (C. mccordi) werden zunehmend auch andere Chelodina-Arten gepflegt und nachgezogen. Dazu zählt die mit diesem Beitrag näher vorgestellte Nördliche Schlangenhalsschildkröte, Chelodina oblonga rugosa (Ogilby, 1890). Ihre Vermehrung gelingt regelmäßig (Hausmann 1979, Rhodin & McCord 1990, Schulz 2000, Meier 2004, pers. Mittlg. Helm).