Das aktuelle Heft

Titelthema
Hausschlangen
Reportage
Moderne Zooanlagen
Titelthema
Haltung und Vermehrung von Lamprophis aurora
Terrarienbau
für Australische Wasseragamenn

 Durch Zucht erzielte Farb- und Zeichnungsvarianten begeistern Schlangenfreunde weltweit. Königspython, Kornnatter und viele andere sind vorangegangen, nun machen sich engagierte Züchter auf, auch die ohnehin schon hohe Variabilität bei Hausschlangen zu steigern. Mit eindrucksvollen Ergebnissen, wie unser Autor, ein kommerzieller Züchter aus Südafrika, zeigt. von Rolf Dennison

Fast jeder Schlangenhalter hat schon von Hausschlangen gehört. Diese afrikanischen Nattern sind lange Zeit für ziemlich gewöhnlich und einfarbig gehalten worden, aber die Zeiten ändern sich. Hausschlangen werden in der Terraristik mit zunehmend größerem Interesse betrachtet. Kein Wunder, nimmt doch die Zahl sowohl von unterschiedlich gefärbten, neu bekannt gewordenen Lokalformen ebenso stetig zu wie die von gezielten, teils atemberaubend schönen Farbzüchtungen. Hausschlangen scheinen diesbezüglich dem Trend zu folgen, den wir von Korn- und Königsnattern schon lange kennen. In diesem Artikel sollen einige der bemerkenswertesten Farbvarianten von Hausschlangen vorgestellt werden, mit denen unsere Firma in Südafrika arbeitet.
Hausschlangen sind schon seit langer Zeit ein Favorit vieler Terrarianer, weil sie so gutmütig, hübsch und pflegeleicht sind. Hier in der Ultimate Exotics Reptile Breeding Facility in Südafrika gehören sie auf jeden Fall zu unseren liebsten Pfleglingen. Alles begann damit, dass ich im Alter von neun Jahren eine wildlebende Hausschlange gefunden hatte, die auf einem Spielzeugboot in unserem Swimmingpool herumtrieb. Meine Eltern, die selbst immer schon echte Naturfreunde waren, erkannten meine Begeisterung und Faszination und erlaubten es mir, die Schlange zu behalten. Das war der Beginn meiner Terrarianerlaufbahn und einer bis heute andauernden Leidenschaft für Hausschlangen.
Die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Hausschlangen der Gattungen Boaedon und Lamprophis waren in letzter Zeit einigen Änderungen unterworfen – siehe hierzu den Artikel von Ralf Hörold in dieser REPTILIA. Wie man dort lesen kann, gibt es eine erstaunliche Vielfalt an Hausschlangenarten. Viele von ihnen sind noch nicht in der Terraristik etabliert, einige gelten als gefährdet...

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 129