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Kampf der Dinosaurier (1/2)
Könige der Urzeit
Dokumentation von Nigel Paterson
T-Rex ist der Star unter den Dinosauriern. Doch der Gigant war kein flinker Jäger. Zu groß, um wirklich schnell zu sein, lauerte er seiner Beute aus einem Versteck auf. Triceratops, ein stämmiger Pflanzenfresser, gehörte zur Beute der großen Räuber. Doch wenn er sich geschickt wehrte, konnte er dem großen Jäger ernsthafte Wunden zufügen. Der erste Teil des zweiteiligen Films Kampf der Dinosaurier taucht in die Lebenswelt der Saurier ein und zeigt, wie sich damals ein Zweikampf der beiden Giganten ereignet haben könnte.
 Mit seinen kräftigen Kiefern besaß Tyrannosaurus Rex furchtbare Waffen. Doch auch Triceratops wusste sich zu verteidigen. Mit seinen spitzen Hörnern konnte er dem König der Dinosaurier tödliche Wunden zufügen. Mit superrealistischen 3D Animationen und spannenden Experimenten klären wir das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Urzeitriesen Foto: ZDF und BBC
 Das dreigehörnte Gesicht setzte seine mächtigen Waffen wahrscheinlich gegen Rivalen ein, um Rangkämpfe auszutragen. Möglicherweise nutzten ihm die Hörner jedoch auch zur Abwehr von Fressfeinden. In Kampf der Saurier finden Wissenschaftler erstmals Beweise für diese Theorien. Foto: ZDF und BBC
 Ende der Kreidezeit, vor mehr als 65 Millionen Jahren lebte Triceratops auf den weiten Ebenen Nordamerikas. Auch der gefährliche T-Rex machte zur gleichen Zeit den amerikanischen Kontinent unsicher. Kampf der Dinosaurier zeigt wie die Wissenschaftler mittels der Knochenfunden heute beweisen können, wer die Feinde dieses Urzeitriesen waren, wie schlau Triceratops war oder wie schnell er laufen konnte Foto: ZDF und BBC
 König ohne Krone? Tyrannosaurus Rex ist der berühmteste Dinosaurier der Welt. Mit seinen kräftigen Kiefern und den dolchartigen Zähnen hätte er eine Beute innerhalb von Sekunden töten können. Hat der Riese dies auch tatsächlich getan, oder war er nur ein träger Aasfresser? Wie schnell und wie schlau war dieses Raubtier der Urzeit tatsächlich? Foto: ZDF und BBC
 Tyrannosaurus Rex, der König der Saurier trägt seinen Titel zu Recht. Der über 13 Meter lange Räuber machte vor 65 Millionen Jahren den nordamerikanischen Kontinent unsicher. Seine mächtigen Kiefer waren mit riesigen, dolchartigen Zähnen besetzt. Sein Biss war 4 mal so stark, wie der eines Alligators und entsprach der Kraft von 4 Tonnen. So konnte er die mächtigen Knochen großer Pflanzenfresser aufbrechen. Seine Jagdstrategie entsprach wahrscheinlich der eines heutigen weißen Hais. Die Beute wurde durch eine plötzliche Bissattacke überrascht und oft tödlich verletzt. Für Abwehr oder Flucht blieb meist keine Zeit. Foto: ZDF und BBC
Samstag, 06.03.2010, 11:45–12:30
3Sat

Kampf der Dinosaurier (2/2)
Superjäger
Dokumentation von Peter Leonhard
Viele Dinosaurier der späten Kreidezeit waren nicht mehr groß und plump. Es gab schnelle und intelligente Jäger wie den Velociraptor, der möglicherweise im Rudel jagte. An seinen Füßen hatte er als gefährliche Waffe eine Sichelklaue, die angeblich dazu diente, die Beute wie mit messerscharfer Klinge aufzuschlitzen. Ein weiterer Saurier der Kreidezeit ist der Ankylosaurus. Er ist das am stärksten gepanzerte Tier aller Zeiten. Dank seiner Leichtbauweise war er erstaunlich beweglich, und mit seinem Keulenschwanz konnte er auch wesentlich größeren Angreifern schmerzhafte Verletzungen zufügen. Der zweite Teil von Kampf der Dinosaurier begleitet Wissenschaftler bei der genauen Analyse des Velociraptors und Ankylosaurus.
 Velociraptor - ein gefährlicher Jäger der vor 75 Millionen Jahren die Wüstenregionen Asiens unsicher machte. Das kleine gefiederte Raubtier erinnerte rein äusserlich eher an einen Vogel, als an ein Reptil. Er war schnell, jagte in Gruppen und hatte mit seiner messerscharfen Klaue eine äusserst gefährliche Waffe, die er zum Beutefang einsetzte. Berühmt wurde Velociraptor durch seinen Auftritt als blutrünstiger Killer in Steven Spielbergs Jurassic Park. Neueste Forschungsergebnisse werfen ein anderes Licht auf Velociraptor. Foto: ZDF und BBC
 Kleine Ankylosaurier waren die bevorzugte Beute von Velociraptor. Die Jungtiere waren äußerst verwundbar, weil ihnen noch kein schützender Knochenpanzer gewachsen war. Immer wieder werden bei den Fossilienskelleten der kleinen Pflanzenfresser auch Zähne des gefürchteten Raubtiers gefunden - erdrückende Beweise. Foto: ZDF und BBC
 Ankylosaurier waren relativ kleine Pflanzenfresser der Kreidezeit. In der mongolischen Wüste hatten sie sich gegen übermächtige Gegner, wie den T-Rex Verwandten Tarbosaurus zu verteidigen. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass sie sich überaus erfolgreich zur Wehr setzen konnten. Sie verfügten über den mächtigsten Panzer aller jemals auf der Erde lebenden Tiere. Und mit ihrem keulenartigen Schwanz konnten sie fast jeden Angreifer beeindrucken. Wissenschaftler haben schwere Knochenverletzungen an den Beinen von Raubsauriern gefunden, die dem kleinen Pflanzenfresser zu nahe gekommen waren. Foto: ZDF und BBC
Samstag, 06.03.2010, 12:30–13:15
3Sat

Utila - ein Überlebender der Urzeit
Dokumentation von Felix Heidinger
Vor der Nordküste Honduras' erhebt sich die Inselkette Islas de la Bahia. Deren westlichste und kleinste Hauptinsel Utila ist nur 41 Quadratkilometer groß und bietet einer imposanten Großleguan-Art, dem Utila-Schwarzleguan, Lebensraum. Leguane gehören zu den ältesten Tierarten der Erde. Es gab sie schon zu Zeiten der Dinosaurier - und sie haben diese überlebt. Als Biologen im Jahre 1994 den Schwarzleguan auf Utila entdeckten, stellte sich schnell heraus, dass die Art vom Aussterben bedroht ist. Der massiven Jagd auf die Tiere und ihre Eier wäre der Utila-Schwarzleguan innerhalb weniger Jahre zum Opfer gefallen, hätten die Biologen nicht das Schutzprojekt Utila-Leguan ins Leben gerufen.
Sonntag, 07.03.2010, 04:55–05:40
3Sat

Brady Barr: Die Schlangenhöhle
Dokumentation / USA, 2007
Dr. Brady Barr watet durch eine indonesische Höhle, bis zur Hüfte in Wasser und verflüssigten Fledermausexkrementen. Er sucht nach Netzphytons, um herauszufinden, welche Rolle die Höhlen im Überlebenskampf der Schlange spielen. Bei dem Versuch, das riesige Tier zu fassen zu bekommen, windet sie sich frei und taucht in die Brühe aus Fledermauskot - und beißt ihn! Es ist die schlimmste Wunde, die er sich auf seinen Feldzügen zugezogen hat. Sie zwingt ihn vorerst zum Rückzug.
 Dr. Brady Barr watet durch eine indonesische Höhle, bis zur Hüfte in Wasser und verflüssigten Fledermausexkrementen. Er sucht nach Netzphytons, um herauszufinden, welche Rolle die Höhlen im Überlebenskampf der Schlange spielen. Foto: National Geographic Television

Foto: National Geographic Television

Foto: National Geographic Television
 Foto: National Geographic Television
Sonntag, 07.03.2010, 11:05–12:00 Montag, 08.03.2010, 02:55–03:40
N24

Naturwunder Galapagos
Aus Feuer geboren
Dokumentation
Vor Jahrmillionen aus glühender Lava entstanden, erhebt sich der Galapagos-Archipel aus dem Pazifik. Auch heute sind hier noch die stärksten vulkanischen Aktivitäten weltweit zu registrieren. Nicht nur geologische Kräfte formten und formen Galapagos, vor allem kalte und warme Meeresströmungen sorgen für die unterschiedlichsten und einzigartigen Lebensformen an Land und im Wasser.
 Landleguan - urtümlich anmutender Bewohner der Galagos-Insel Fernandina. Foto: Phoenix/WDR/Patrick Morris
 Die meiste Zeit des Jahres halten sich Galapagos-Meerechsen bevorzugt am Wasser auf. Während der Nistzeit müssen sich die Weibchen jedoch ins Landesinnre vorwagen, um weichen Boden für die Eiablage zu finden. Foto: Phoenix/WDR/Patrick Morris
 Die Schildkröten der Galapagosinseln besitzen eine ungewöhnlich dunkle Farbe. Möglicherweise hilft ihnen die Färbung, die Wärme der Sonne besser aufzunehmen und so in diesen kalten Gewässern zurecht zu kommen. Foto: Phoenix/WDR/Patrick Morris
 Eine Geisterkrabbe im Süden von Isabela, der größten Galapagos-Insel. Foto: Phoenix/WDR/Patrick Morris
Sonntag, 07.03.2010, 20:15–21:00 Montag, 08.03.2010, 07:30–08:15 Montag, 08.03.2010, 18:30–19:15
Phoenix

Erlebnis Erde
Kaltblütig (1)- Meister der Anpassung
Film von David Attenborough
Für seinen Abschied hat sich Tierfilm-Star Sir David Attenborough etwas ganz Besonderes ausgesucht: Er erfüllte sich einen lang gehegten Wunsch und zeigt in seinem letzten Filmprojekt das geheimnisvolle Leben von Reptilien und Amphibien wie nie zuvor. Mit neuesten Kameratechniken lassen sich Einblicke in das Verhalten der wechselwarmen Tiere gewinnen, die viele Mythen ins Wanken bringen. Mit Wärmebildkameras, die normalerweise für medizinische Diagnosen benutzt werden, wird der komplizierte Temperaturwechsel der Tiere, die auf Energie der Sonne angewiesen sind, anschaulich in Bilder umgesetzt. Endlich kann man sehen, worüber man sonst nur lesen konnte. Seit über 200 Millionen Jahren bevölkern kaltblütige Tiere erfolgreich unseren Planeten, und das, obwohl sie angeblich primitiv, langsam und einzelgängerisch sind. Noch nie gezeigte Verhaltensweisen beweisen: die Tiere sind sozial, schlau und gefühlvoll, genau wie Säugetiere oder Vögel. Reptilien und Amphibien sind herausragende Kämpfer, verständigen sich miteinander in den schillerndsten Farben und kümmern sich genauso liebevoll um ihre Jungen wie warmblütige Tiere. Erst Wärmebild-Kameras enthüllen: Sonnenenergie ist das Geheimnis der Kaltblütler - und sie sind Meister darin, sie zu nutzen. Sie brauchen nur zehn Prozent der Energie wie ein Säugetier in vergleichbarer Größe. Schlangen beispielsweise gehen mit ihren Energiereserven sehr sparsam um und nutzen sie nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Monatelang kommen sie ohne Fressen aus, tagelang regen sie sich gar nicht, dann aber plötzlich, schlagen sie blitzschnell zu. Sie können in Sekundenschnelle von Sparflamme auf volle Leistung gehen, während in ihrem Körper biochemische Veränderungen stattfinden. Nach einer großen Mahlzeit vergrößern sie ihr Herz und ihre Leber um 40 Prozent. Echsen wärmen sich in der Sonne auf, bevor sie in kaltem Wasser auf Jagd gehen. Leguane suchen sich Steinhaufen, die sie als Heizkörper benutzen, um sich aufzuwärmen. Es gibt Leguandamen, die ihre Männchen nach dem besten Sonnenplatz auswählen. Die Abhängigkeit von der Sonne bietet auch Vorteile. In harten Zeiten führen Kaltblütler ein Leben auf Sparflamme und können monatelang überwintern. Bestimmte Schildkröten können sogar tief gefroren überleben. Die Techniken, Sonnenenergie zu speichern sind zahlreich: sie reichen von der Hitzeaufnahme durch die Nase, bis hin zum Sonnenbaden in der Gruppe. Effizienz ist sicherlich das beste Schlagwort für das Leben der wechselwarmen Tiere. Für Sir David Attenborough ist klar: Reptilien und Amphibien werden oft als langsam, dumm und primitiv bezeichnet. Aber sie sind tödlich schnell, unglaublich schön, überraschend zärtlich und extrem hoch entwickelt
 Der Gangesgavial (Gavalis gangeticus) lebt ausschließlich in den Flüssen des nördlichen indischen Subkontinets und ernährt sich hauptsächlich von Fischen. Dafür ist er, dank seiner Schnauze, die wie eine lange Fischreuse ausgebildet ist, bestens ausgestattet. Foto: WDR/Adam White
 Der warzige Makifrosch (Phyllomedusa sauvagii) hat sich vorzüglich an seinen trockenen Lebensraum in den Trockensavannen des Grand Chaco (Südamerika), insbesondere im Norden Argentiniens und im Süden Brasilien, angepasst. Seine Körperdrüsen auf dem Rücken sondern eine wachsartige Substanz aus, mit der er sich einreibt und dadurch den Flüssigkeitsverlust durch die Haut minimiert. Foto: WDR/Paul Williams
 Spanische Schönheit: Balearen-Eidechse Foto: WDR/Miles Barton
 Der südafrikanische Panzergürtelschweif (Cordylus cataphractus) rollt sich, wenn er sich bedroht fühlt, zu einem stachelstarrenden Ring zusammen, der diesen Echsen den Namen gibt. Foto: WDR/Miles Barton
 In den trockenen Gebieten der westlichen USA häufig anzutreffen: der Seitenfleckenleguan (Uta stansburiana) Foto: WDR/Keith Brust
Montag, 08.03.2010, 20:15–21:00
Das Erste

Naturwunder Galapagos
Inseln, die die Welt verändern
Dokumentation
Es scheint, als hätte Gott die Erde mit Steinen überschüttet;und der Boden hier ist wie Asche ... wertlos. So schildert der Bischof von Panama die Inselgruppe im Pazifik bei seinem unfreiwilligen Aufenthalt 1535. Er hatte Galapagos, eine bis dahin noch unentdeckte Welt betreten. Von schlangenartigen Leguanen, von einfältigen Vögeln und riesigen Schildkröten berichtet er. In den Augen des Gottesmannes ein völlig nutzloses Land - weil ohne Gold.
 Das Leben ist karg auf Galapagos. Die Reptilien müssen sich etwas einfallen lassen, wollen sie nicht verhungern. - Galapagos Meerechse Foto: Phoenix/WDR/Luke Barnett
 Das Leben ist karg auf Galapagos. Die Reptilien müssen sich etwas einfallen lassen, wollen sie nicht verhungern. - Galapagos Meerechse Foto: Phoenix/WDR/Luke Barnett
 Rote Klippenkrabben auf der Galapagosinsel Española. Foto: Phoenix/WDR/Luke Barnett
Montag, 08.03.2010, 20:15–21:00 Dienstag, 09.03.2010, 07:30–08:15 Dienstag, 09.03.2010, 18:30–19:15
Phoenix

Naturwunder Galapagos
Kräfte der Veränderung
Dokumentation
Galapagos liegt im Pazifik unweit des Äquators. Die kleine Inselgruppe ist den Kräften der Natur erbarmungslos ausgesetzt. Da sie vor allem aus Vulkanen besteht, wird sie auch Land des Feuers genannt. Die dritte Folge handelt davon, wie die Tiere und Pflanzen auf Galapagos oft überraschende Fähigkeiten entwickelten, um den Naturgewalten zu trotzen und sich den ökologischen Gegebenheiten anzupassen.
 Ein Drusenkopf auf der Galapagos-Insel Fernandina. Foto: Phoenix/BR/BBC/Patrick Morris
 Eine Meerechse auf der Galapagos-Insel Fernandina. Foto: Phoenix/BR/BBC/Patrick Morris
Dienstag, 09.03.2010, 20:15–21:00 Mittwoch, 10.03.2010, 07:30–08:15 Mittwoch, 10.03.2010, 18:30–19:15
Phoenix

Perlen des Regenwaldes
Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas - Der Nicaragua See und der Rio San Juan (1/2)
Dokumentation
Das Naturreservat Los Guatuzos im Grenzgebiet von Nicaragua zu Costa Rica ist ein Feuchtgebiet voller Leben: Dreizehenfaultiere, Zischnattern, Sackflügelfledermäuse und eine riesige Vogelwelt sind hier zu finden. Seit 1990, dem letzten Jahr der sandinistischen Regierung, steht es unter Schutz. Damals endete auch der achtjährige Krieg, in dem die Kontrarebellen zum Teil von Costa Rica aus die Sandinisten in Nicaragua bekämpft hatten. Bewohner der Grenzregion, die vor dem Blutvergießen nach Costa Rica geflohen waren und nun in ihre Dörfer zurückkamen, fanden sich plötzlich in einem Reservat mit strengen Auflagen wieder. Eine nicaraguanische Naturschutzorganisation hat zahlreiche Projekte gestartet, damit die Menschen wieder von den Schätzen der Flüsse und des Regenwaldes südlich des Nicaragua-Sees leben können, ohne sie zu zerstören. 36 vulkanische Inseln bilden den Solentiname-Archipel im Südosten dieses größten mittelamerikanischen Sees. Auf der einen verbringen Olivenscharben die Nacht, eine andere haben sich die äußerst seltenen Gelbnackenamazonen als Schlafstatt gewählt, und von fast allen Inseln schallt der Gesang der Montezuma-Stirnvögel. Schon über vier Jahrzehnte lang wirken Fauna und Flora dieser Urwaldperlen im Nicaragua-See als Quelle der Inspiration für die Künstler von Solentiname, die ihre kleinen Naturparadiese mit Ölfarbe auf Leinwand bannen, seit sie von Ernesto Cardenal, dem berühmten Priester, Dichter und Revolutionär, dazu ermuntert wurden. Mit den farbenfrohen Bildern haben sie die Schätze ihrer Heimat in der ganzen Welt bekannt gemacht. Auch ihre Schnitzereien aus Balsaholz - Vögel, Krokodile, Fische oder Schildkröten - spiegeln die bunte Lebenswelt der Inseln wider. Zugleich hat das Kunsthandwerk ein ökologisches Bewusstsein geweckt. Weil mehr und mehr Bauern mit geschnitzten Figuren ihr Einkommen aufbesserten, wurde der Bestand an Balsabäumen plötzlich knapp. Die Künstlerkolonie musste sich etwas einfallen lassen.
 Stirnlappenbasilisk Foto: MDR
 Zischnatter Foto: MDR
 Meeresschildkröte Foto: MDR
Donnerstag, 11.03.2010, 10:33–11:18
MDR

Planet der Drachen
Die Macht der Reptilien
Dokumentation
Nach dem Aussterben der Dinosaurier bestimmte eine andere Gruppe das Leben auf unserem Planeten: die Reptilien. In vielen Teilen der Welt haben sie diese Vormachtstellung seitdem nicht mehr abgegeben, trotz warmblütiger Konkurrenz durch Vögel und Säugetiere. Gegenwärtig leben mehr als 8.000 Reptilien-Arten auf der Erde, die allermeisten von ihnen als Räuber. Ob Krokodil, Waran oder Kobra - die Reptilien sind bis heute als Jäger konkurrenzlos geblieben.
Freitag, 12.03.2010, 20:15–21:00
Phoenix

Planet der Drachen
Die Tricks der Reptilien
Dokumentation
Von wegen Kriechtiere: Sie gehen über Wasser, manövrieren mit Magnetfeldern quer durch Ozeane, rollen Hänge hinunter oder gleiten durch Baumkronen - Reptilien haben die unglaublichsten Fähigkeiten. Chamäleons zum Beispiel teilen sich durch Farbsignale mit, Krokodile kommunizieren mit Ultraschall. Der zweite Teil der Reihe zeigt noch weitere Tricks, mit denen sich Reptilien auf der Erde behaupten.
Freitag, 12.03.2010, 21:00–21:45
Phoenix

Planet der Drachen
Die Zukunft der Reptilien
Dokumentation
Alligatoren, die sich auf Golfplätzen herumtreiben, Pythons als Haustiere und Chamäleons im Konflikt mit Hobbygärtnern - im Leben der Reptilien gehen gewaltige Veränderungen vor. Sie reagieren darauf wie seit Hunderten Millionen Jahren: flexibel. Die Folge: Entlaufene Sumpfschildkröten sorgen regelmäßig für Chaos in britischen Parks, Kobras als Untermieter terrorisieren südafrikanische Hausbesitzer, Krokodile werden zur Gefahr für australische Fischer. Und im Pazifik haben Nachtbaumnattern ganze Inseln in Besitz genommen.
Freitag, 12.03.2010, 21:45–22:30
Phoenix

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