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Artenerfassung in Sipacapa
21. December 2012 21:27 Uhr - von 

Antonia Pachmann

Ganz ähnlich wie schon in Chixoy hatten wir den Auftrag zu bestimmen, welche Arten in dem zu untersuchenden Gebiet vorkamen. Diesmal kamen zu uns dreien noch ein Ornitologe/Ichthyologe, ein Entmotologe und eine Botanikerin mit in das abgelegene Bergdorf im Bundesstaat San Marcos.

Sipacapa ist ein eher arides Gebiet, mit einem Fluß und trockenem Nadelwald. 

Auf dem steinigen Hinweg hinab in das Tal konnten wir schon eine Conophis lineatus fangen.

Wir kamen bei einigen Dorfbewohnern unter, die sehr an unserer Arbeit interessiert waren, lernen und uns helfen wollten.

So kam es, dass ein Roadrunner (Rennkuckuck, Geococcyx velox) sich in einem Gewächshaus verirrt hatte und eingefangen werden konnte. Da diese Tiere wohl relativ scheu sind, kommt es nicht oft vor, einen solchen Vogel in Händen zu halten.

 

Wie schon zuvor in Chixoy bauten wir auch hier ein Spezialnetz für Fledermäuse auf - anders als in Chixoy jedoch ohne Erfolg.

kaum sichtbar, aber da: das Japannetz

ein typisches Haus bei Sipacapa

Scolecophis atrocinctus, bisher nur aus dem Süd-westen Guatemalas bekannt

Ninia sebae, konnten wir bei einem kleinen Fluss finden. Charakteristisch sind die stark gekielten Schuppen und das "Halsband"

Rhadinaea kanalchutchan war bis dato erst aus Chiapas, Mexiko, bekannt und dieses Exemplar ist somit der Erstnachweis dieser Art in Guatemala

Unsere Sammlung bestand am Ende des Trips aus den oben abgebildeten Schlangen, einer weiteren "Zumbadora" (Drymarchon corais), Kröten, Fröschen, Kaulquappen und Fischen

 

 
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