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Zwei seltene Arten aus Guatemala
30. November 2012 00:30 Uhr - von 

Antonia Pachmann

Während meiner Zeit in der Hauptstadt Guatemalas besuchte ich mehrfach das Museum, wo mich Lester Melendéz freundlicherweise reichlich Fotos von seinen Tieren schiessen liess.

Eine Abronia hatte ich ja nun ebenfalls, doch sind auch seine vasconcelosii's echt Juwelen!

Ein leicht bläuliches Weibchen

Und das stattliche Männchen, von welchem anfangs vermutet wurde, es könne sich um eine A. aurita handeln

 Die andere Art ist eine echte Rarität mit dem Namen Meerblaue Palmenlanzenotter, bzw. Bothriechis thallasinus. Diese Spezie kommt in Guatemala aussliesslich in zwei Gebieten vor: der Sierra de Caral und den Sierra del Meredón. Obwohl sie sich ihr Habitat mit B. schlegelii und in Honduras vermutlich mit B. marchi teilt, ist ihr nächster Verwandte B. bicolor von der Pazifikküste.

 Kopfzeichnung von Bothriechis thallasinus. Charakteristisch sind die gekielten, kleinen Schuppen.

 Diese Nebelwaldbewohner kommen zwischen 900-1.700 m vor, jedoch besteht noch großer Forschungsbedarf, da sie nur von wenigen Individuen bekannt ist. Der Holotyp wurde erst 1997 von Eric N. Smith gefunden. 

 
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