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Artenerfassung in Chixoy
20. November 2012 19:19 Uhr - von 

Antonia Pachmann

 

Hugo, ein selbstständiger Biologe und sowohl Arbeitskollege als auch Freund von Manuel Acevedo, organisierte einige Fieldtrips, auf welchen wir ihn begleiteten. 

Nach Chixoy, welches an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Quiche und Alta Verapaz liegt, zum Beispiel fuhren wir, da dort ein weiterer Damm gebaut werden sollte. Unsere Aufgabe war es, die dort vorkommenden Arten zu erfassen, welches nach dem Bau wiederholt wird um zu sehen, ob dieser irgendwelche Einflüsse auf die umgebende Natur hat.

Am Nachmittag kamen wir an dem Punkt an, wo es mit dem Auto nicht mehr weiter ging. 

Bei der Hängebrücke schlugen wir unsere Zelte auf und gingen nachts auf die Suche in dem umliegenden Wald.

Der erste Fund: ein Kolibri

Ich hatte es mir gewünscht, doch leider konnten wir keine Bothriechis schlegelii finden. Dafür aber einen schlafenden Grünen Leguan in einem Strauch am Fluß.

Der erste Iguana iguana, den ich in der Natur gefangen habe. Dieses Jungtier hatte nicht nur eine hübsche, gestreifte Kehlfahne, sondern auch...

...einen noch nicht sehr alten Schlangenbiss.

Am nächsten Morgen hieß es Sachen packen - nicht nur für uns, sondern auch für unseren Packesel.

 Dieser trug unser Essen, die Zelte, den Generator und die sonstige Ausrüstung zum Tiere-beobachten, bzw. -fangen. 

Der Weg, der uns hinter der Hängebrücke erwartete war bergig, schlammig und ging durch Felder, Wald und abgeholzte Flächen, bis wir den Fluß an einer anderen Stelle wieder trafen, wo ein kleiner Unterstand unsere Bleibe darstellte.

Schlammig: Manuel und Hugo erschöpft am Ziel

 Nach Sonnenuntergang lockten wir mithilfe eines starken Lichts und einer weißen Leinwand Insekten aus dem Wald

 

Über Nacht fingen wir auch etwas in dem von uns aufgestellten Fledermaus-Netz: ein Exemplar der Art Carollia perspicillata. Die Brillenblattnase hat ein großes Verbreitungsgebiet von Mexiko bis Argentinien und ernährt sich hauptsächlich von Früchten.

 

 

 Ein Dorfbewohner brachte uns kurz vor der Abfahrt noch eine junge Boa constrictor, welche wohl von diesem Jahr ist.

 
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